SPD Untereisesheim
 

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Bildungsbeirat und Richtlinie Bildungsbeirat

Gemeinderatsfraktion

Liebe Mitbürgrinnen und Mitbürger, die SPD Gemeinderatsfraktion regte im Frühjahr 2009 nach den Kommunalwahlen bei der konstituierenden Sitzung im Gemeinderat die Einrichtung eines neuen Ausschusses an: den Bildungsbeirat.

Die Mitglieder des Bildungsbeirates wurden aus allen Fraktionen im Untereisesheimer Gemeinderat nach Fraktionsstärke gewählt. Die gewähltem Mitglieder des Bildungsbeirats sollten - ähnlich wie zum Beispiel bei Bausachen der technische Ausschuss - sich gezielt mit allen Fragestellungen, die im Bildungsbereich auftreten können - Kindergarten, Schule und Bücherei usw. - vertiefend befassen. Der Bildungsbeirat musste jedoch auch ein inhaltliches Gerüst bekommen. Ziele und Handlungsrahmen des Bildungsbeirats wurden jetzt konkret definiert. Die SPD-Gemeinderatsfraktion reichte einen mit den im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen abgestimmten Initiativantrag auf Einführung einer Richtlinie Bildungsbeirat ein. Der Antrag bzw. die Einführung der Richtlinie wurde nach vielen Vorberatungen in der öffentlichen Gemeinderatssitzung Sitzung vom 25.10.2010 einstimmig durch alle Fraktionen angenommen und tritt ab 01.11.2010 in Kraft. Der Bildungsbeirat ist wie ein beratender Ausschuss nach § 41 GemO zu behandeln. Neu gegenüber dem seitherigen Gremium ist auch die Aufstockung auf 6 Gemeinderäte und Bürgermeister wie bei den beiden anderen beratenden Ausschüssen (Verwaltungs- und Finanzausschuss; Bauausschuss) und die Möglichkeit der Berufung sachkundiger Einwohner aus Leitungsebenen der Kindergärten, Elternbeiräten, Schulleitung der Grundschule und Elternvertretern der Grundschule. Mit der Einführung der Richtlinie Bildungsbeirat haben wir alle in unserer Gemeinde einen großen Schritt nach Vorne getan. Mit dieser Richtlinie sollen folgende positive Faktoren in Zukunft wirksam werden: 1. Die Kommunikation zwischen den Organen Gemeindeverwaltung, Gemeinderat, Schule, Kindergärten und Elternvertretern soll angeregt und verbessert werden. 2. Durch die Beteiligung der Elternvertreter wird eine gewisse Form der Einflussnahme bzw. Bürgerbeteiligung an Ausprägungen von Bildungkonzepten eröffnet. 3. Die Richtlinie soll künftigen Spannungsfelder durch ihren präventiven Charakter begleiten und lösen helfen. 4. Die entstehenden positiven Effekte durch diese Richtlinie werden letztendlich unseren Kindern direkt oder indirekt zugute kommen!!! An der Stelle möchte sich die SPD-Fraktion für die unkomplizierte fraktionsübergreifende Unterstützung in dieser Angelegenheit bei den Fraktionen FWV, UBU, CDU sowie Gemeindeverwaltung bedanken. Gerhard Haag Kai Loeprecht Jürgen Emig Armin Seidel